Freitag, 22. August 2008

SommerParty auf dem Bauwagenplatz

SommerParty auf dem Bauwagenplatz
Samstag, 30. August ab 20.00 Uhr

Essen, Coctails, DJs + Liveacts, Spielewald

Download des Flyers

Infos & Quelle: Kiefern lebt!

Erwin Youth: Ausstellungseröffnung "Mexiko Nordgrenze" mit Vendigo + Superbond




Die Themenreihe & Ausstellung "mexiko Nordgrenze" wird eröffnet.
Themenmonat zur mexikanischen Nordgrenze

Die Grenze zwischen Mexiko und den USA ist eine der bedeutendsten Grenzen der Welt. Immer stärker militarisiert, trennt sie - ähnlich der südlichen Grenze Europas - den "armen Süden" vom "reichen Norden". Bei dem Versuch, diese Grenze zu überschreiten, sterben jedes Jahr viele Menschen. Grenzstädte wie Tijuana und Ciudad Juárez sind geprägt von Billiglohnfabriken und extremem Bevölkerungswachstum. Hier zeigt sich immer wieder, wie die politische Grenze Kulturen, Lebensgeschichten, Sprachen und Körper zerschneidet und prägt. Schmerzhaft wird die Brutalität sozialer und ökonomischer Unterschiede deutlich.

Der Grenzraum ist aber auch ein Ort der Bewegung und des Widerstandes.
Ein Raum, in dem nationale, kulturelle und politische Identitäten in Frage gestellt und immer wieder neu ausgehandelt werden. Ein Raum, in dem alternative Identitätskonzepte möglich werden.

Es spielen Vendigo + Superbond, anschließend Party !

Quelle & Infos: Linkes Zentrum Hinterhof

:: Lautstark! Nr. 15: Tarnung aufgeflogen ::

Mitteilung Antifa Bern am 15.08.2008

Rechtsextreme Waffenliebe im Visier: Die aktuelle Ausgabe des lautstark!, der Zeitung der Antifa Bern, widmet sich der Frage, woher die Faszination der Neonazis für Waffen(gewalt) kommt und wohin sie führen kann. Exemplarisch werfen wir einen Blick in die «Combat & Survival»-Trainings deutscher Neonazis, die auch mit Schweizer Armeematerial und in der Schweiz für den Ernstfall üben.


Lautstark! Nr. 15, Zeitung der Antifa Bern, vollständige Ausgabe als PDF
Lautstark! Nr. 15, Zeitung der Antifa Bern, vollständige Ausgabe als PDF

Da hilft auch kein Tarnanzug: Die Schweiz wurde im vergangenen Jahr Schauplatz von «Combat and Survival»-Ausbildungscamps, organisiert von deutschen Neonazis. Mit dabei ein Fahrzeug mit Schweizer Militärkennzeichen.

Es scheint, als haben deutsche Neonazis im Bedürfnis nach Abenteuer und Schlammrobben einen lukrativen Erwerbszweig entdeckt, wie das Antifaschistische Infoblatt im Spätsommer 2007 enthüllte (AIB 3.2007). Sie betreiben Handel mit Militärausrüstungen und bieten Scharfschützenausbildung, Kampfsport- und Überlebenstrainings an – alles professionell und in legalem Rahmen. Auf ihrer Webseite werben die «Blood & Honour»-Aktivisten mit Bildern von Männern beim Schiesstraining in Tarnanzügen. Weitere Fotos zeigen Kämpfer, als Laubbäume und Büsche verkleidet, auf Undercover-Mission – ein visuelles Highlight.

Doch nicht nur der Umstand, dass diese paramilitärisch anmutenden Abenteuercamps von Rechtsextremen geleitet werden, ist brisant: Ein Bilderordner auf der Internetseite fichierte Trainings in der Schweiz. In einer Szenerie posiert eine Gruppe Männer in Militäruniform um ein Fahrzeug mit Schweizer Armeekennzeichen und lädt Material für die nächste Übung aus.

Strategischer Rückzug?

Mitte August 2007, kurz nach dem die deutsche Zeitschrift AIB führende Personen der «Combat & Survial School» unter die Lupe genommen hat und die Verbindungen zur «Blood & Honour»-Szene publik machte, verschwanden alle Namen und Kontaktadressen von der Homepage. Die Internetseite wurde komplett überarbeitet und auf ein Minimum an Informationen zurückgestutzt. Zufall? Oder wurde den OrganisatorInnen die Angelegenheit zu heiss?

Jedenfalls herrscht seither Brachland-Stimmung auf der Seite. Zukünftige Campdaten werden nicht mehr veröffentlicht, und dem Gästebuch fehlen jegliche Einträge. Auch die ausführlich dokumentierende Fotoseite zu den verschiedenen Lehrgängen ist verschwunden, womit auch die Bilder von «Combat & Survival»-Camps in der Schweiz nicht mehr eindeutig als solche markiert sind. Alles erscheint sehr konspirativ, weder unter dem Link «Ausbildner» noch «Kontakt» wird man schlauer. Alle Kontaktadressen sind verschwunden, und auch das Auto mit dem Schweizer Militärkennzeichen ist nicht mehr auf Anhieb zu finden.

Von Neonazis instruiert

Wer steckt hinter den Organisatoren und Ausbildnern der «Combat & Survial School» und «Warrior Survival School» mit ihren paramilitärischen Zügen? Als Trainer werden Personen aus dem Neonazi-Milieu angepriesen, die auch im Zusammenhang mit NPD-Aufmärschen oder freien Kameradschaften aufgefallen sind.

Einer der genannten Ausbildner ist Hannes Knoch, ein bekannter «Blood & Honour»-Aktivist aus Deutschland. Im März 2008 wurde er zusammen mit sechs weiteren Personen für die Weiterführung der in Deutschland verbotenen Organisation verurteilt. Neben einem Tattoostudio («Bulletproof-Tattooing») das er mit seinem ebenfalls zu einer Geldstrafe verbrummten Kumpel Hannes Franke führt, betreibt er einen Online-Shop für Militärausrüstung mit elitärem Anspruch. Knoch profitiert von seinem weitläufigen Kontaktnetz und übernimmt eine Scharnierfunktion zwischen der Neonaziszene und dem Kampfsport-Milieu.

Die Durchführung von Trainingscamps durch externe Firmen, die von der Schweizer Armee ideell und wohl auch materiell unterstützt werden, ist gang und gäbe. Sie fungieren auf der Homepage des Departements für Verteidigung Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Auch die Tatsache, dass das Militär ein zunehmendes (Abgrenzungs-)Problem zu rechtsextremen Aspiranten hat, ist kein Novum. Doch wie gelangt ein Schweizer Militärfahrzeug auf ein Foto, das einen «Combat & Survival»-Lehrgang dokumentiert, der von Führungspersönlichkeiten aus dem deutschen «Blood & Honour»-Zirkel angeboten wurde?

Quelle & Infos:
chindymediaorgde | Lautstark Nr 15 Tarnung aufgeflogeni
antifa bern

Treffen des Bochumer Bündnis gegen rechts

Veranstaltungshinweis

Bochum, 13.8.2008
Am 11.09.2008 um 19:30 Uhr trifft sich das Bochumer Bündnis gegen rechts in der Christuskirche, Westring 26b, 44787 Bochum. In der Einladung heißt es:

"Wie auch schon in den zurückliegenden Jahren schlagen wir für dieses Treffen keine feste Tagesordnung vor.

Wir wollen eine offene Debatte und Vorschläge sammeln, welche Aktivitäten das "Bochumer Bündnis" für 2008/2009 evtl.entwickelt.

Als Einlader geben wir ein Stichwort für ein mögliches Thema, nämlich das der Kommunalwahlen in NRW im nächsten Jahr und das Auftreten der rechten "pro"-Initiativen nach dem Vorbild der "pro-Köln"-Initiative.
Darüber lohnt sich auf jeden Fall zu sprechen.

Die "pro-Köln"-Gruppe plant für den 20./21.9.in Köln einen Kongress, zu dem div.faschistische und rechte Parteien aus Europa eingeladen sind.
Widerstand gegen diesen Kongress regt sich nicht nur in Köln. Wir können am 11.9.aktuell zu diesem Thema informieren und über unsere Beteiligung sprechen.


Merkt Euch bitte diesen Termin vor.
Besser ist noch, dann auch zu kommen, damit das "Bochumer Bündnis gegen rechts" wieder aktiv wird. "

NRW gegen Atomwaffen - Auf nach Büchel!

Aufruf zur Demonstration 30. August - Aktionswoche 23. August bis 1. September

Besen


Nur noch wenige Tage bis zur bundesweiten Demonstration der Friedensbewegung gegen die US-Atombomben am Standort Büchel am 30. August: Vor der eigenen Türe kehren, Atombomben raus aus Deutschland, die "nukleare Teilhabe" Deutschlands beenden! Hier die aktuellen Informationen mit der Bitte um Weitergabe!
Mit diesem Newsletter informieren wir (der Landesverband NRW der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), der Ostermarsch Rhein/Ruhr und der Landesverband NRW der Linken) aktuell über den Stand der Vorbereitung der Demonstration, über die Busangebote aus NRW und über Mobilisierungsaktivitäten. Wir hoffen auf Ihr/Eurer Interesse.

Mit Friedensgrüßen,

Joachim Schramm
Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW

1. Aufruf mit prominenten Unterzeichnern
"Die Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" fordert von der Bundesregierung bis
spätestens 2010 den Abzug der 20 US-Atomwaffen aus Büchel in der Eifel zu veranlassen und den Verzicht auf den nuklearen Schirm der NATO. Die SPD, die FDP, die Grünen und die Linke unterstützen die Forderung nach einem Abzug der Atomwaffen aus Büchel. Nur die CDU/CSU und Bundeskanzlerin Angela Merkel sind noch dagegen.
Darum wollen wir jetzt den öffentlichen Druck auf die Bundesregierung verstärken mit einer Großdemonstration unter dem Motto "Vor der eigenen Türe kehren" am 30. August in Büchel."
So heißt es in dem Aufruf zur Demonstration in Büchel, mit dem sich in diesen Wochen
zahlreiche Organisationen ( u.a. IPPNW, die Jusos, die DFG-VK, Greenpeace, Ohne
Rüstung leben und pax christi) sowie Einzelpersonen (unter ihnen mehrere
Bundestagsabgeordnete von SPD, Bündnis90/Die Grünen und Die Linke) an die
Öffentlichkeit gewandt haben. Den gesamten Aufruftext und die Liste der Unterzeichner findet sich unter
http://www.atomwaffenfrei.de/vor_der_eigenen_tuere_kehren/index.html

2. Jetzt mitfahren: Busse aus NRW
Viele haben schon ihr Ticket in der Tasche, doch noch sind nicht alle Plätze in den Bussen aus NRW besetzt. Daher hier die Bitte, die Informationen über Mitfahrmöglichkeiten weiterzuleiten:
Busse fahren ab:
Aachen: Aachener Friedenspreis e.V., ac@nrw-gegen-atomwaffen.de oder 02408-9299558
(Darius Dunker) Bonn:DKP Bonn/Rhein-Sieg, 02241 973111, camatra@web.de
Dortmund/Bochum: Dortmunder Friedensforum, Willi Hoffmeister, 0231/8631138
Bochumer Friedensplenum, 0234/57967875 (AB) Düsseldorf: Friedensforum Düsseldorf, Irène Lang, 0211/7900170 Duisburg: Friedensforum Duisburg, Eberhard Przyrembel, Tel. 0203/559960 Inge Holzinger, Tel. 0203/376566
Essen: Essener Friedensforum, Antirassismustelefon, Maxstr.11
EN-Kreis/Wuppertal: DFG-VK Witten, Joachim Schramm, 0172/5727214,
joachimschramm@arcor.de
Die Linke EN, Wolfgang Krupka, 02332/908456
Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror, Ilse Dittmar, 0202/701327
Köln: Friedensforum Köln, c/o Friedensbildungswerk Köln, 0221/9521945,
fbkkoeln@t-online.de
Münster: Linkes Zentrum, 0251/490 92 46
Siegen: Zentrum für Friedenskultur, Bernhard Nolz/Wolfgang Popp, 0271-20596

Alle Infos über Busse, Fahrkartenverkauf, Abfahrtszeiten und -orte finden sich unter der Adresse www.nrw-gegen-atomwaffen.de im Internet.

3. Aktionen vor der Demo
Schon in der Woche vor der Demonstration finden täglich Aktionen am Luftwaffenstützpunkt Büchel statt:
Sonntag, 24.8., 15.00 Uhr, Umrundung mit Menschen aus der Region
Montag, 25.8., 10.00-12.00 Uhr, Friedenstafel der Mayors for Peace
Dienstag, 26.8., 10.00 Uhr, Umrundung mit Teilnehmern des Aktionscamp
Mittwoch, 27.8., voraussichtlich 10.00 Uhr, Umrundung mit dem Versöhnungsbund
Donnerstag, 28.8., 11.00 Uhr, Umrundung mit pax christi
vormittags: Ausflug des Unterausschusses Abrüstung des Bundestags zum Fliegerhorst
Freitag, 29.8., 16.00 Uhr, Friedenstafel mit ehemaligen Mutlanger Aktivisten
Sonntag, 31.8., Bau eines Mahnmals mit dem Workcamp-Teilnehmern

Einzelheiten zu den einzelnen Aktinen unter
http://www.atomwaffenfrei.de/vor_der_eigenen_tuere_kehren/aktionscamp/index.html#c628

4. Aktionscamp ab dem 23.8.
Ebenfalls in der Woche vor der Demonstration treffen sich FriedensaktivistInnen in einem Aktionscamp in Büchel. Hier gibt es ein vielfältiges Programm:
Clowns-Training: 25. und 26. August, ein Training für Leute, die mit der Clowns-Armee bisher noch nichts zu tun hatten und selbst erlernen und erfahren möchten, wieviel Spass diese Protestform macht.
Workshop zum Lieder singen: 28. August, deutsche und englische Lieder gegen
Atomwaffen, mit der Engländerin Penny Stone, Mitorganisatorin der Faslane 365-
Jahresblockeaden von 2007 gegen die Modernisierung der britischen U-Boote mit
Atomraketen.
Internationale Workshops: 28. und 29. August, mit Angie Zelter, GB, Hans Lammerant,
Belgien, Xavier Renou, Frankreich zur Information und Vernetzung des europäischen
Widerstandes gegen Atomwaffen und EU-Militarisierung
Mehr zu dem Camp unter: http://bye-bye-nuclear-bombs.gaaa.org/

5. Spendenkonto eingerichtet
Die Vorbereitung der Demonstration in Büchel kostet Geld. Flyer, Plakate und anderes
Werbematerial müssen finanziert werden. Auch für Ausfallbürgschaften für Busse und für Sozialtickets wird Geld benötigt. Wer also unsere Arbeit für den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland unterstützen möchte kann dies tun auf das Konto des Ostermarsch Rhein/Ruhr:
Ostermarsch Ruhr, K. Nr: 321 004 296, BLZ: 440 501 99, Stadtsparkasse Dortmund,
Stichwort "Büchel"


Wir sehen uns in Büchel!

Infos & aktuelle Infos:
www.dfg-vk-nrw.de

Mittwoch, 20. August 2008

Aufruf zur Ruhrgebietsmobilisierung gegen den Rassistenkongress in Köln

Einladung

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
vom 19.-21. September wollen RassistInnen und NeofaschistInnen aus ganz Europa in Köln auf Einladung der extrem rechten Organisation pro Köln einen sog. Anti-Islamisierungs-Kongress durchführen, um unter dem Deckmantel vermeintlicher Islamkritik ihre Propaganda gegen Menschen anderer Herkunft und Religion zu verbreiten. Dazu haben sich VertreterInnen extrem rechter Parteien aus ganz Europa angesagt.
In Köln und Umgebung hat sich deshalb ein breites Bündnis gebildet, das zu Massenblockaden gegen den RassistInnenkongress aufruft. Wir halten es für notwendig, als breites Bündnis in Bezug auf die geplanten Gegenaktionen auch im Ruhrgebiet zu mobilisieren.

Dazu schlagen wir vor:

Eine ruhrgebietsweite gemeinsame Mobilsierungsveranstaltung in der
Septemberwoche mit Alexander Häusler über die extrem rechte
Organisation pro Köln.
Verbreitung des Plakats des Kölner Bündnisses „Aufgestanden, hingesetzt,
blockiert! RassistInnenkongress in Köln verhindern“
Verbreitung des Kölner Aufrufs

Über diese Vorschläge für eine gemeinsame Mobilisierung wollen wir am Mittwoch, den 27.8.2008, 18.30 h, im Internationalen Zentrum, Duisburg-Mitte, Flachsmarkt 15 (Nähe Rathaus) sprechen. Selbstverständlich sind wir für weitere Vorschläge offen.

Mit antifaschistischen Grüßen,

Jens Brode (Verdi Campus Gruppe Duisburg / Essen)

Henning v. Stoltzenberg (Duisburger Netzwerk gegen Rechts)

Montag, 18. August 2008

Neue Antifaschistische Bochumer Blätter

Die VVN/BdA hat eine neue Ausgabe ihrer Antifaschistischen Bochumer Blätter (ABB) herausgegeben. Der Leitartikel nimmt die Einweihung des neu gestalteten Ehrenrundplatzes zum Gedenken an die Opfer des antifaschistischen Widerstandes auf dem Friedhof Freigrafendamm zum Anlass, um auf die Geschichte des Gedenkens zurück zu blicken. Die Einweihung findet statt am Sonntag, den 14. September um 11.00 Uhr. Treffpunkt ist am Haupteingang. Die neue ABB als PDF-Datei.